Immer wieder wird in der deutschen Gesellschaft sehr heftig und emotional die Frage diskutiert, wie mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands umgegangen werden soll. Angesichts wieder verstärkt ausgeübter Nazigewalt und Propaganda – auch in Trier – verbietet sich unserer Meinung nach die Forderung nach einem Schlussstrich unter diese Geschichte. Zum 40. Jahrestag der Befreiung von nationalsozialistischer Gewaltherrschaft sagte dazu der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker:
"Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Sie lässt sich ja nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren."
Dieser Erinnerung an das unfassbare Geschehen während der Zeit des Nationalsozialismus dient der Stadtrundgang "Trier in der NS-Zeit". Wir verfolgen damit zwei wichtige Anliegen:

Antikriegshaus Sievershausen
Denkmal für die unbekannten Deserteure
Stadtrundgang Trier in der NS-Zeit
Gedenkstätte ehemaliges KZ Hinzert
Friedensplatz vor der Airbase Spangdahlem
Rosenstr. 2-4 in Berlin-Mitte
Versöhnungskirche Völklingen
Bunkerkirche Düsseldorf
Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Neustadt
Aachener Friedenskreuz
Die Rückriem-Stelen, Düren
Friedensacker in Bell
Der Glimbacher Friedensacker
Gewalt Akademie Villigst
Halle/Saale: Plastik „Schwerter zu Pflugscharen“
Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus,
Ingolstadt, Luitpoldpark
Wollheim-Memorial, Frankfurt/ Main
Denkzeichen zur Erinnerung
an die Ermordeten der NS-Militärjustiz
am Murellenberg, Berlin-Charlottenburg