Seit 30 Jahren herrscht in Iran eine islamische Regierung, die für
Morde, Hinrichtungen, Steinigungen verantwortlich ist. Seit 30 Jahren
erniedrigt die Geschlechterapartheid die Frauen, nimmt Ihnen ihre Würde,
verweigert ihnen jede Teilhabe an der Gesellschaft. Außerdem verzeichnet
diese Regierung keine wirtschaftlichen Erfolge und das Land kennt eine
hohe Arbeitslosigkeit. Somit ist es kein Wunder, wenn Millionen Menschen
gegen das islamische Regime auf die Straße gehen.
Für die Exil-Iranerin Mina Ahadi, die 2001 das Komitee gegen Steinigung
gegründet hat ist in der Tat eine revolutionäre Bewegung gegen die
islamische Regierung im Gange, nicht nur Proteste gegen die mutmaßlich
gefälschte Wahl von Mahmud Ahmadinedschad. Doch ausser wegen ihres
Nuklearprogramms wird diese Regierung nicht kritisiert.
Mina Ahadi war in New York, in Brüssel und Strasbourg, hat mit
Politikern gesprochen - sie ignorieren oder akzeptieren die
Menschenrechtsverletzungen in den islamischen Länder.
Sind die Tage der frauenfeindlichen islamistischen Theokratie in Iran
gezählt? Was können wir EuropäerInnen dazu beitragen, dass ein echter
Demokratisierungsprozess im Iran endlich beginnt? Wie ist die Situation
in Deutschland für die Flüchtlinge dieses Unrechtsregimes?
Zu diesen und anderen Fragen referiert Mina Ahadi am Dienstag den 17.11
um 20 Uhr im kleinen Saal der Tuchfabrik, Wechselstraße in Trier.
Eine Veranstaltung der TERRE DES FEMMES Gruppe Trier und der
Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier
