Die europäische Friedensfahrt, die am 2. Juli in Paris, gleichzeitig mit
der Tour de France startete, wird an diesem Wochenende in Trier Station
machen. Unter dem Motto "Bikes for Peace and New Energies" radeln die
Teilnehmer durch Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Polen und
Weißrussland nach Moskau. Die Radfahrer wollen dabei ein Zeichen für
Völkerverständigung und erneuerbare Energien setzen.
Am Samstag, den 10. Juli, wird die Gruppe in Trier ankommen und gegen 16
Uhr im Friedens- und Umweltzentrum begrüßt. Nach einem Wochenende in
Trier wird die Gruppe Montags zu einer Protestkundgebung um 16 Uhr vor
der Airbase Spangdahlem weiterradeln, wo die Radler ab 15.30 Uhr
erwartet werden. Vertreter der regionalen Friedensinitiativen wie AG
Frieden, Pax Christi und der Bürgerinitative Erweiterungsgegner Airbase
Spangdahlem (BIEGAS) werden die Radler begrüßen und freuen sich über
weiterer Unterstützer.
Gastgeber vor Ort ist der Träger des Rheinlandpfälzischen
Friedenspreises 2010, Günter Schneider von der BIEGAS. Die Friedensfahrt
findet unter der Schirmherrschaft zahlreicher Prominenter statt,
darunter der Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer.
Für die Unterstützer der regionalen Friedensbewegung erklärt Markus
Pflüger von der AG Frieden: " Besonders angesichts der Kriege um Öl und
Gas begrüßen wir den Einsatz der Radler für Frieden und erneuerbare
Energien. Die Kriegsflughäfen Spangdahlem und Ramstein sind Startbahnen
der Besatzung bzw Kriege im Irak und Afghanistan, in Büchel lagern zudem
völkerrechtswidrig Atomwaffen. Wir fordern stattdessen Abrüstung und
zivile Konflikbearbeitung, es gilt den Krieg in Afghanistan zu beenden
und dem zivilen Aufbau eine Chance zu geben."
(www.friedenskooperative.de/gifs/u_liste_afgh2010.pdf)
Am 13. Juli geht's weiter nach Büchel dort wird es um 16:00 eine
Friedensveranstaltung am Haupttor der Fliegerhorsts geben, um für eine
atomwaffenfreie Welt zu demonstrieren.
Weitere Informationen: www.bikeforpeace-and-new-energies.net
