Die europäische Friedensfahrt von Paris nach Moskau machte in Trier und Spangdahlem Station.
Unter dem Motto "Bikes for Peace and New Energies" setzten die rund 35 Radfahrer ein Zeichen für Völkerverständigung und erneuerbare Energien.
Am Montag 12. Juli fand mit Unterstützung der regionalen Friedensbewegung ein Kundgebung vor der Airbase Spangdahlem statt.
Markus Pflüger von der AG Frieden begrüßte die Teilnehmer und erklärte: "Der Kriegsflughäfen Spangdahlem ist zusammen mit Ramstein die Startbahn
der Besatzung bzw Kriege im Irak und Afghanistan. Wir fordern stattdessen Abrüstung und zivile Konflikbearbeitung,
es gilt den Krieg in Afghanistan zu beenden und dem zivilen Aufbau eine Chance zu geben."
Der Gastgeber vor Ort und Träger des Rheinlandpfälzischen Friedenspreises 2010, Günter Schneider von der Bürgerinitative Erweiterungsgegner
Airbase Spangdahlem (BIEGAS) verdeutlichte die Bedeutung des größten europäischen Militärflughafens und seiner Schäden für Mensch und Umwelt.
Dabei wurde die Energielandschaft Morbach als positives Konversionsbeispiel hervorgehoben.
Rudi Kemmer von Pax Christi dankte den Radlern für ihren Einsatz und verwies auf die Möglichkeiten solidarischen Handelns
statt Ressourcenkriege und Gewalt.
Eine kleine Trommelgruppe aus der Region unterstützte die Kundgebung am Haupttor, bevor es weiter zur Unterkunft in Binsfeld ging.
Die Radler aus Deutschland, Frankreich und Russland fahren heute 13.7. weiter nach Büchel, dort wird es um 16 Uhr
eine Friedensveranstaltung am Haupttor der Fliegerhorsts geben, um für eine atomwaffenfreie Welt zu demonstrieren.
Weitere Informationen: www.bikeforpeace-and-new-energies.net
