IPPNW-Vorstandsmitglied Matthias Jochheim hat am 21. August 2010 in Genf als Zeuge über die israelische Militäraktion ausgesagt. Ende Mai waren sechs Schiffe der "Freedom Flotilla" mit Hilfsgütern auf dem Weg nach Gaza abgefangen worden. Bei der Aktion töteten die Soldaten neun Teilnehmer auf der "Mavi Marmara" durch Schusswaffengebrauch.
Parallel zu der von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon initiierten Untersuchung, die wesentlich von der türkischen und israelischen Regierung bestimmt werden wird, befragen unabhängige Experten im Auftrag des UN-Menschenrechtsausschusses die Betroffenen in Genf, London und Istanbul. Ein weitere Befragung findet in Jordanien statt, da sie in Israel nicht zugelassen wurde. Der Bericht über die Untersuchung soll noch im September vorliegen, und dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Matthias Jochheim wurde im UN-"Palace Wilson" von Experten aus Trinidad und Malaysia befragt.
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