Rund 60 Musikerinnen und Musiker der Gruppe Lebenslaute sind am Sonntag,
dem 5. September unter dem Motto "Geigentöne statt Kriegsgedröhne" in
das militärische Sperrgebiet der Colbitz-Letzlinger Heide eingedrungen.
Mit dabei, über 100 AktivistInnen, unter anderen auch wir vom
Friedenskreis .
In der Colbitz-Letzlinger-Heide, wo sonst SoldatInnen ihre
Kriegseinsätze für das Ausland üben, führte Lebenslaute dann das
‘Lacrimosa’ aus dem ‘War Requiem’ von Britten auf und setzte mit Eislers
‘Gegen Krieg’ einen eindrucksvollen Kontrapunkt.
„Wir sind gegen jeden Krieg. Wir fordern die Abschaffung der Bundeswehr
und jeden Militärs. In dieser Heide soll nicht das Morden trainiert
werden, deshalb erfüllen wir sie mit Musik und Leben.“ So eine
Lebenslaute-Aktivistin.
Auf dem Truppenübungsplatz Altmark bei Magdeburg befindet sich das
modernste High-Tech Kriegsübungszentrum Europas. Auf dem Gelände sind
außerdem reale Kriegsschauplätze nachgebildet. Es finden sich
muslimische Dörfer, mehrstöckige Gebäude für den Häuserkampf und eine
weitläufige Steppe, die an Landschaften in Asien oder Afrika erinnert.
Der Platz wird von der deutschen Bundeswehr, aber auch von Militärs
anderer Staaten genutzt.
„Der Truppenübungsplatz Altmark ist sehr wichtig für die Bundeswehr, es
gibt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Training hier und den
Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Deshalb ist es so wichtig, hier
Widerstand zu leisten“, erklärt eine Cellistin.
Mehr Infos auf der Internetseite
www.lebenslaute.net
![]() Friedensweg (Bild zum Vergrößern bitte anclicken) |
![]() Konzert in der Heide (Bild zum Vergrößern bitte anclicken) |
![]() Konzert auf dem Truppenübungsplatz (Bild zum Vergrößern bitte anclicken) |
