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Veröffentlichungen

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17. Januar 2011
Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden:
Die Zukunft der protestantischen Friedensarbeit
Ein Diskussionspapier
von Markus Weingardt / Renke Brahms / Horst Scheffler
Tübingen/Bonn/Bremen, Januar 2012
Friedensarbeit ist eine herausragende und immerwährende Aufgabe für die Kirche, heißt es in der EKD-Friedensdenkschrift von 2007. Ist sie das tatsächlich? Wie ist es um die evangelische Friedensarbeit bestellt? Wie müsste es um sie bestellt sein, um der hoch aktuellen und wachsenden Herausforderung des Friedens dauerhaft gerecht werden zu können? Das Papier zur „Zukunft der evangelischen Friedensarbeit in Deutschland“ möchte eine breite Diskussion über die Bedeutung der kirchlichen Friedensarbeit anregen. Die Autoren fassen einige Argumente zusammen, vergleichen Anspruch und Wirklichkeit, benennen erfolgreiche Schritte und dringend notwendige Maßnahmen, damit eine echte Stärkung der Friedensarbeit gelingen kann.
weitere Informationen auf der Seite der AGDF




Jugendoffiziere in Schulen. Werbung, Staatsbürgerkunde, Meinungsfreiheit?
Positionspapier der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung

Inhalt:
Jugendoffiziere machen Öffentlichkeitsarbeit für die Bundeswehr. Programm des Verteidigungsministeriums ist es deshalb, der Bundeswehr wie keiner anderen staatlichen Institution einen privilegierten Zugang zu Jugendlichen in Bildungseinrichtungen zu gewähren. Jugendoffiziere stellen in Schulen (und auch sonst in der Öffentlichkeit) "Sicherheitspolitik" dar, und zwar aus Bundeswehr-Perspektive. Das verstößt gegen Grundprinzipien politischer Bildung. Militärkritische und friedenspolitische Organisationen müssen ihre Forderungen nach einem "gleichberechtigten Zugang" an Schulen differenziert formulieren, um nicht ungewollt das Auftreten von Soldaten zu legitimieren.
Sie finden unser Positionenpapier unter:
http://www.asfrab.de/fileadmin/user_upload/media/pdf/Jugendoffiziere_in_Schulen.pdf

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Neu erschienen ist die Broschüre "Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod, herausgegeben von Connection e.V., Anlass für die Veröffentlichung dieser Broschüre ist die gleichnamige Veranstaltungsreihe mit dem Referenten Emanuel Matondo, die gemeinsam durchgeführt wird von Connection e.V., der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und der Informationsstelle Südliches Afrika (issa). Das Inhaltsverzeichnis sowie Auszüge der Broschüre sind zu finden unter www.Connection-eV.de/z.php?ID=1484

Kairospapier zum Palästina-Israel Konflikt

Bewusst soll das "Kairos-Dokument" zum Palästina-Israel Konflikt an das der südafrikanischen Kirchen aus dem Jahre 1985 erinnern, das seinerzeit bei der Überwindung der Apartheid eine enorme Rolle gespielt hatte.
Im Rahmen seiner Nah-Ostarbeit hat der Deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes das Kairosdokument als 12-seitiges Heft neu aufgelegt, mit einem Vorwort seines Friedensreferenten und einer Liste von Arbeitsvorschlägen für die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema.
Das Dokument kann über nachfolgenden Link als Datei geladen oder einzeln oder als Klassensatz gegen Spende/Porto in der Versöhnungsbundgeschäftsstelle angefordert werden.
www.versoehnungsbund.de/node/260

Jean Lasserre
Die Christenheit vor der Gewaltfrage: Die Stunde für ein Umdenken ist gekommen

Sind die Christen mit der Haltung, die sie dem Problem der Gewalt gegenüber einnehmen, treue Zeugen Christi? Oder verraten sie Ihn? Auf diese Grundfrage wird in diesem Buch nach Antwort gesucht. Lasserre entwirft dabei eine christologische Begründung des Pazifismus und zeigt, dass nur der gewaltfreie Kampf eine dem Evangelium gemäße Haltung sein kann.
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deutsche Übersetzung
"Der israelisch-palästinensische Konflikt. Aufräumen mit gängigen Ansichten durch kritische Betrachtung im Gesamtzusammenhang"

Im Speziellen ist es notwendig, dass auch der Gewalt im Nahost-Konflikt mit friedlichen und zivilen Mitteln begegnet wird. Durch die deutsche Übersetzung "Der israelisch-palästinensische Konflikt. Aufräumen mit gängigen Ansichten durch kritische Betrachtung im Gesamtzusammenhang" des englischsprachigen Originals möchte der Versöhnungsbund die renommierte israelische Friedensorganisation "Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen" dabei unterstützen, oftmals "pro-Israel geframte" Aussagen im Gesamtkontext und unter Berücksichtigung der Menschenrechte, sowie des Völkerrechts, zu betrachten. Nur auf diese Weise kann der Diskriminierung der Palästinenser durch einseitig "geframte" Slogans begegnet werden, um dadurch beiden Konfliktparteien gerecht zu werden und einer friedlichen Lösung näher zu kommen.
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"Achtsame Mediation. Buddhistische Wege der Konfliktbearbeitung"
von John A. McConnell

soll als Arbeits- und Handbuch zur Aneignung und Anwendung von Mediation helfen, gewaltreichen Konflikten zu begegnen und diese zu regeln, um so der Gewalt Herr zu werden. Doch auch Pat Patfoort möchte in ihrer Publikation der Gewalt Herr werden. Durch Aufzeigen, wie Verteidigung auch ohne (Gegen-) Angriff möglich ist, möchte ihr "Modell der Gleichrangigkeit", der Gewaltfreiheit, dem Leid der Gewalt entgegentreten.
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"Sich verteidigen ohne anzugreifen. Die Macht der Gewaltfreiheit"
von Pat Patfoort

"[v]iele Menschen träumen von einer Welt ohne Hass, Gewalt und Krieg. Aber sie zweifeln daran, dass eine solche Welt überhaupt möglich sei"; so steigt Pat Patfoort in die Thematik ein. Patfoort stellt das (tägliche) Leiden durch Gewalt und unseren persönlichen Beitrag zu eben dieser deutlich heraus.
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Militarisierung an den bundesdeutschen Schulen oder die Bundeswehr macht Schule

Das Militär wird gesellschaftlich immer gegenwärtiger. Besonders deutlich wird dieser Trend in der Präsenz der Bundeswehr an den Schulen: Im Jahre 2007 haben 94 hauptamtliche und 300 nebenamtliche Jugendoffiziere in mehr als 8000 Veranstaltungen an Schulen ca. 173 000 Schüler über die Ziele der Bundes-wehr ,informiert'. Die Schüler hatten Gelegenheit, in einem Planspiel eine Sitzung des NATO-Rates zu simulieren oder in einem Simulationsspiel POL&IS die Drohung mit Atomwaffen spielerisch zu erfahren.
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Weiter so oder Zukunft für Afghanistans Menschen

Die Bistumsversammlung von pax christi Trier verabschiedete am 20.09.09 diese Resolution zu Afghanistan. Sie sieht den neuen Bundestag vor der Entscheidungsnotwendigkeit, sich von der militärischen Option für Afghanistan zu verabschieden und eine Neuorientierung vorzunehmen.
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Leiste mit verschiedenen Bildern aus den beteiligten Projekten
Friedensfahne