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Projektvorstellungen

Interview mit Sieghilde Winkelmann, Diplompädagogin, 57 Jahre, zwei erwachsene Kinder.

„Es ist wichtig, an den Alltagsbedürfnissen anzuknüpfen!“

Sie lebt auf dem Land und ist Mitglied im SprecherInnenrat des Mindener Projektes B.O.A. .

1. Was machst Du beruflich?

Antwort: Ich gehöre zur Leitung des „Bildungswerk für Friedensarbeit und Forum für Gesundheit und LebensArt (BF)“.

2. Welches Buch liest Du gerade?

Antwort: „Das Buch Karl. Erleuchtung und andere Irrtümer“. Von Karl Renz.

3. Was ist Deine Lieblungsmusik?

Antwort: Barbra Streisand „Classical Barbra“ vom Mai 2007.

4. Welche Dinge würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Antwort: Falsche Frage! Nicht „Was…?“, sondern „Wen würde ich mit auf eine einsame Insel nehmen?“ Meinen Freund!

5. Wann hast Du das letzte Mal gelacht?

Antwort: Als mein Sohn bei seinem letzten Besuch erzählte, dass sein Opa im hohen Alter auf der Autobahn immer die mittlere Spur wählte und sich aufregte, dass andere Leute das nicht tun.

6. Was liebst Du an Deiner Heimat?

Antwort: Auf jedem Weg, den ich gehe, begegnet mir jemand, den ich kenne.

7. Was bedeutet „Nachhaltige Entwicklung“ für Dich?

Antwort: Mir kommt es dabei auf vier Dinge an:

  1. Ich möchte Initiativen in dauerhafte Netzwerke integrieren.
  2. Ich möchte dafür sorgen, dass die wichtigen Arbeitsinhalte der Initiativen bekannt(er) werden.
  3. Die einzelnen Gruppen des Netzwerkes können und sollen sich gegenseitig unterstützen.
  4. Ihre Aktivitäten sollen mit dem Alltagsleben des Stadtteils, hier die obere Mindener Altstadt, verknüpft sein.

8. Wie bist Du zu Deinem Engagement gekommen?

Antwort: Über die langjährige hauptamtliche Tätigkeit im „Bildungswerk& Forum“.

9. Gibt es ein Symbol oder Zeichen für Dich, das „nachhaltige Entwicklung“ ausdrückt?

Antwort: Das ist zweifellos die B.O.A.-Schlange, die unser Projekt treffend charakterisiert!

10. Gibt es ein Buch oder einen Film, den Du zu Deinem Thema besonders empfehlen kannst?

Antwort: Im Moment empfehle ich Anna Gavalda „Zusammen ist man weniger allein“!

11. Hast Du einen Tipp, den Du anderen (Friedens)Initiativen mit auf den Weg geben kannst?

Antwort: Möglichst praxisorientiert an aktuellen Themen arbeiten und dabei den Spassfaktor nicht zu kurz kommen lassen! Es ist außerdem wichtig, an den Alltagsbedürfnissen der Zielgruppen, die wir erreichen möchten, anzuknüpfen.

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Leiste mit verschiedenen Bildern aus den beteiligten Projekten
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