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AG Frieden, Trier

Interview mit Hermann Anell (AGF-Vorstand und Weltladenteam)

1. Was machst Du beruflich?

Antwort:

Von Haus aus bin ich Forstwirt, bedingt durch einen schweren Unfall sitze ich im Rolli bin seit einigen Jahren Rentner.

2. Welches Buch liest Du gerade?

Antwort:

"Herero" von Gerhard Seyfried, ein Roman über die deutsche Kolonialezeit vor und während des Hereroaufstandes 1904.

3. Was ist Deine Lieblungsmusik?

Antwort:

Da will ich mich nicht festlegen, von Klassik über Weltmusik, Jazz, Blues bis Rock-Pop.

4. Welche Dinge würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Antwort:

Auf jeden Fall was zu lesen und einiges an Musik. Letztendlich würde ich es vorziehen nicht in die Einsamkeit zu verschwinden, da ich mich unter Menschen sehr wohl fühle .

5. Wann hast Du das letzte Mal gelacht?

Antwort:

Humor und lachen gehören bei mir zum Tagesgeschäft.

6. Was bedeutet „Nachhaltige Entwicklung“ für Dich?

Antwort:

Schonender und bewusster Umgang mit unserer Erde und seinen Ressourcen um nachfolgenden Generationen noch eine Lebensgrundlage zu erhalten. Nachhaltige Entwicklung schafft Frieden!

7. Wie bist Du zu Deinem Engagement gekommen?

Antwort:

Seit meiner Zeit als Entwicklungshelfer in afrikanischen Ländern beschäftige ich mich mit entwicklungspolitischen Themen. Bedingt durch den bereits angesprochenen Unfall habe ich mich nach einem neuen Betätigungsfeld umgesehen und bin auf die AG Frieden gestoßen. Hier kann ich mich in den Bereichen Fairer Handel, entwicklungspolitischer Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit sowie in der Friedensarbeit betätigen.

8. Gibt es ein Symbol oder Zeichen für Dich, das „nachhaltige Entwicklung“ ausdrückt?

Antwort:

Vielleicht der rote Stern der Zapatisten in Chiapas/Mexiko!

9. Gibt es ein Buch oder einen Film, den Du zu Deinem Thema besonders empfehlen kannst?

Antwort:

Ich denke da gibt viele Bücher oder Filme....vielleicht 2 Filme die mich beeindruckt haben: "China Blue" über die unmenschliche Situation von Arbeiterinnen in der chinesischen Textilindustrie und "Schwarzes Gold", die Schwierigkeiten einer Kaffeekooperative in Äthiopien. Auch zu empfehlen ist das Buch von Jean Ziegler "Das Imperium der Schande"

10. Hast Du einen Tipp, den Du anderen (Friedens)Initiativen mit auf den Weg geben kannst?

Antwort:

Wenn der Weg auch noch so schwierig ist und die Erfolge sich in Grenzen halten, zusammen können wir was bewegen und es gibt noch viel zu tun. Auf jeden Fall lohnt es sich.

 



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